Das IWCI arbeitet mit sechs Methoden: Dokumenten und Datenanalyse, Experteninterviews, Befragungsdesign, Benchmark, Bewertung nach festen Kriterien sowie Priorisierung mit Fahrplan. Welche davon ein Projekt braucht, entscheidet die Frage. Jede Methode haben wir in echten Mandaten eingesetzt, und jedes Projekt endet in Darstellungen, mit denen ein Gremium entscheiden kann.
Die Frage bestimmt die Methode. Nicht umgekehrt.
Viele Anbieter verkaufen ihr Lieblingswerkzeug. Das Panelinstitut verkauft Umfragen, die Beratung verkauft Workshops, die Agentur verkauft Kreation. Die Frage des Kunden wird passend gemacht.
Wir drehen das um. Am Anfang steht die Entscheidung, die vor Ihnen liegt. Kaufen oder nicht. Markt A oder Markt B. Weitermachen, anpassen oder beenden. Erst dann wählen wir die Methoden, die genau diese Entscheidung belastbar machen. Meist sind es drei oder vier der sechs, selten alle.
Die sechs Methoden im Überblick
Dokumenten und Datenanalyse
Unterlagen und Kennzahlen systematisch gegen Ziele auswerten, mit einheitlichem Raster.
Belegt durch Commercial Due Diligence 2025
Experteninterviews und qualitative Befragung
Leitfaden, vertrauliche Durchführung, inhaltsanalytische Auswertung nach Kategorien.
Belegt durch Gesundheitsökonomische Studie · CDD · Zukunftsstudie Kundenservice
Befragungsdesign
Gemeinsamer Fragenkern, zielgruppenspezifische Module, Feldsteuerung und Auswertung.
Belegt durch Studiendesign Gesundheitsmarkt 2026
Benchmark und Einordnung
Ergebnisse vor Strategie, Vergleichsfällen und Trends einordnen.
Belegt durch Gesundheitsökonomische Studie · Zukunftsstudie Kundenservice
Bewertung nach Kriterien
Festes Raster vor der Auswertung, Belege je Aussage, Szenarien wo nötig.
Belegt durch Gesundheitsökonomische Studie · CDD
Priorisierung und Fahrplan
Handlungsfelder nach Bedeutung, Wirkung und Voraussetzungen, mit Zeithorizont.
Belegt durch Zukunftsstudie Kundenservice · Gesundheitsökonomische Studie
01 Dokumenten und Datenanalyse
Der unterschätzte Anfang. Businesspläne, Konzepte, Berichte, Kennzahlen. Wir werten sie nicht quer, sondern mit einem einheitlichen Raster gegen die ursprünglichen Ziele aus. So wird sichtbar, was geplant war und was tatsächlich passiert ist. Kosten für den Kunden: fast keine, die Daten liegen meist schon vor.
02 Experteninterviews und qualitative Befragung
Das Herzstück. Ein Leitfaden, vertrauliche Gespräche, eine Auswertung nach Kategorien. Hier kommen Ursachen ans Licht, die kein Fragebogen erfasst. Entscheidend ist der Absender: Eine neutrale Person bekommt Antworten, die intern niemand hört.
03 Befragungsdesign
Wenn Breite gefragt ist, braucht es eine saubere Architektur. Unser Standard: ein gemeinsamer Fragenkern, damit Zielgruppen vergleichbar werden, plus Module, die nur die jeweilige Gruppe beantworten kann. Dazu Stichprobenlogik, Feldsteuerung und Auswertung aus einer Hand.
04 Benchmark und Einordnung
Ein Ergebnis ohne Maßstab ist eine Meinung. Wir stellen Befunde neben Strategie, Vergleichsfälle aus anderen Ländern oder Branchen und absehbare Trends. Erst dann wird klar, ob ein Wert gut, normal oder alarmierend ist.
05 Bewertung nach Kriterien
Das Raster steht, bevor ausgewertet wird. Nicht danach. Jede Aussage bekommt einen Beleg, jede Einstufung eine Fundstelle. Wo die Zukunft offen ist, rechnen wir in Szenarien statt in einer einzigen Zahl.
06 Priorisierung und Fahrplan
Der Schritt, an dem viele Studien aufhören. Wir nicht. Handlungsfelder werden nach Bedeutung, Wirkung und Voraussetzungen sortiert und auf eine Zeitachse gelegt, mit Verantwortlichen. Damit wird aus einem Befund ein Arbeitsplan.
Belastbar wird es erst aus mehreren Blickwinkeln
Eine einzelne Quelle kann sich irren. Dokumente beschreiben Absichten, Entscheider haben eine Perspektive, Kunden sehen nur ihren Ausschnitt. Deshalb legen wir die Quellen übereinander. In der Forschung heißt das Triangulation.
Wo alle Quellen übereinstimmen, ist es belegt. Wo sie auseinandergehen, liegt der Handlungsbedarf.
Was am Ende auf dem Tisch liegt
Ein Bericht mit 120 Seiten liest niemand ganz. Deshalb bauen wir die Ergebnisse so, dass sie in der nächsten Sitzung funktionieren. Je nach Projekt sind das bis zu fünf Darstellungen:
Bilanzmatrix
Ziele gegen Umsetzung, je Feld bewertet: erreicht, teilweise, offen.
Perspektivenprofil
Wie Kunden, Partner und Mitarbeiter dasselbe Thema sehen, im direkten Vergleich.
Priorisierungsmatrix
Handlungsfelder nach Bedeutung und Wirkung.
Fahrplan
Empfehlungen auf der Zeitachse, mit Verantwortlichen.
Management Summary
Fünf bis sieben Seiten für Entscheider.
Die Grafiken sind schematisch. Die Inhalte entstehen im Projekt.
Wie ein Projekt abläuft
- Auftaktgespräch. Welche Entscheidung steht an, was ist schon bekannt, wer muss am Ende überzeugt werden.
- Raster festlegen. Kriterien und Fragen werden vorab abgestimmt. Danach ändern wir sie nicht mehr, damit das Ergebnis nicht dem Wunsch folgt.
- Erheben. Dokumente, Gespräche, Befragung, je nach Methodenmix.
- Bewerten und einordnen. Belege je Aussage, Benchmark, wo nötig Szenarien.
- Priorisieren. Handlungsfelder nach Bedeutung und Wirkung, mit Zeithorizont.
- Vorstellen. Im Gremium, mit klarer Empfehlung. Nicht als Anhang per Mail.
Was das für Sie heißt
- Fragen Sie jeden Anbieter, in welchem Projekt er seine Methode schon eingesetzt hat.
- Bestehen Sie darauf, dass die Bewertungskriterien vor der Auswertung feststehen.
- Verlangen Sie mehr als eine Quelle für jede wichtige Aussage.
- Messen Sie das Ergebnis daran, ob Ihr Gremium damit entscheiden kann.
Häufige Fragen
Mit welchen Methoden arbeitet das IWCI?
Mit sechs Methoden: Dokumenten und Datenanalyse, Experteninterviews und qualitative Befragung, Befragungsdesign, Benchmark und Einordnung, Bewertung nach festen Kriterien sowie Priorisierung mit Fahrplan. Welche davon ein Projekt braucht, hängt von der Entscheidung ab, die vorbereitet werden soll.
Was bedeutet Triangulation?
Ein Ergebnis wird aus mehreren unabhängigen Quellen abgeleitet, etwa Dokumenten, Gesprächen mit Entscheidern, Kunden und Mitarbeitern. Wo alle übereinstimmen, ist eine Aussage belegt. Wo sie auseinandergehen, liegt meist der eigentliche Handlungsbedarf.
Sind die Befragungen des IWCI repräsentativ?
Das hängt vom Auftrag ab. Qualitative Interviews liefern Ursachen und Zusammenhänge, keine Repräsentativität. Wenn eine Frage Repräsentativität braucht, legen wir Stichprobe und Feld entsprechend aus und sagen vorab, was die Befragung leisten kann und was nicht.
Was bekommt man am Ende eines IWCI Projekts?
Je nach Projekt eine Bilanzmatrix, ein Perspektivenprofil, eine Priorisierungsmatrix, einen Fahrplan und eine Management Summary von fünf bis sieben Seiten. Alles ist so gebaut, dass ein Vorstand, Beirat oder Gesellschafterkreis direkt damit arbeiten kann.
